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Topographischer Atlas von Württemberg 1826 - 1851

Beginn der Druckarbeiten für den Topographischen Atlas 1:50 000.

Der Herstellung des "Topographischen Atlas 1:50 000" von Württemberg wurde dem 1820 gegründeten Statistisch-topographischen Büro übertragen. Das Kartenwerk beruht auf den Katasterflurkarten 1:2 500, welche von der Katasterkommission in den Jahren 1818 bis 1840 aufgenommen wurden. Die in Steindruck gefertigten 55 Atlasblätter erschienen zwischen 1826 und 1851. 

Durch ein Königliches Dekret vom 27. August 1818 war die Katasterkommission gebildet und mit der Durchführung der Landesvermessung beauftragt worden (siehe Mitt.-Nr. 706). Die als Rahmenkarten angelegten quadratischen Flurkarten haben die Maßstäbe 1:2 500 und in Ortschaften 1:1 250. 

Zur Beschaffung der Höheninformationen war in den 1830er Jahren ein trigonometrisches Landesnivellement durchgeführt worden, deren Höhenangaben vereinzelt in die Kartenblätter aufgenommen wurden; das Geländerelief wurde aber überwiegend durch einfache Bergschraffen nach dem Lehmannschen Verfahren erfasst. 

(LVA Baden-Württemberg (Hg.): 150 Jahre Württembergische Landesvermessung 1818-1968, Stuttgart 1968; Wolfgang Torge: Geschichte der Geodäsie in Deutschland, Berlin 2007, S. 194; Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung Baden-Württemberg (Hg.): 200 Jahre Landesvermessung. GRUND.LAGEN.SCHAFFEN., Stuttgart 2018)